Selbstverständlich können Sie bei uns gegen eine Kostenbeteiligung mitfliegen !
Aus rechtlichen Gründen (Urteil des Landgerichts Tübingen) dürfen wir dafür aber nicht mehr öffentlich Werbung machen und eine detaillierte Preisübersicht anzeigen. Daher können diese Informationen nur eingeschränkt zur Verfügung gestellt werden.
Falls Sie mehr über dieses Urteil lesen wollen, finden Sie das auf den Seiten der AOPA-Germany!
Wenn Sie also Interesse haben, dann rufen Sie uns an und sagen uns ihre Wünsche - wir beraten Sie gerne.
Telefonnummer: 07932 - 99 00 25 (Flugplatz NIEDERSTETTEN).
![]() |
Die beste Zeit zum Anrufen (und auch zum Fliegen) ist samstags von 11:00 bis 19:00 Uhr und sonntags von 10:00 bis 19:00 Uhr. Aber wir versuchen es auch zu anderen Zeiten zu ermöglichen. |
Im Abschnitt Kontaktadressen finden Sie die Adressen vom Geschäftsführer und weiteren Vereinsmitgliedern, die sich Ihrer Wünsche gerne annehmen werden.
Sie können natürlich auch Gutscheine erwerben - die Flugstrecke kann mit uns abgestimmt werden.
Wäre das nicht einmal ein tolles Überraschungsgeschenk ?
Gerne vermitteln wir auch in unserem Schwesterverein den Mitflug in einem Segelflugzeug (jeweils 1 Passagier).
Und wenn Sie unbedingt darauf bestehen, dann können wir Ihnen auch einen (Tandem-)Fallschirmsprung organisieren - obwohl das aufs Heftigste unserer Auffassung vom Verlassen eines tip-top funktionierenden Flugzeuges widerspricht !!
Also, was hält Sie noch davon ab, das Hohenloher Land einmal von oben zu betrachten ?
Schnappen Sie sich die Mama, die Oma und/oder die Kinder, gehen Sie etwas Leckeres in unserem Fliegerstüble essen ...
... und zum Nachtisch gibt's dann einen Rundflug für alle !!!
Oder besser vorher ???
| Ich würde gerne mehr unverbindlich über einen Rundflug wissen. Bitte nehmen Sie Kontakt mit mir auf ! |
Nachstehend haben wir noch einige Informationen zusammengestellt, die Ihnen helfen werden, genau Ihren Wunschflug zu ermöglichen:
Bei einem Rundflug finden Start und Landung auf demselben Flugplatz statt.
Bei einem Streckenflug dagegen wird zu einem anderen als dem Startflugplatz geflogen.
Dazu werden Flugzeuge genutzt, die (außer dem Piloten) noch maximal bis zu 3 Passagiere befördern dürfen. Wenn Sie mehr Gäste mitbringen, dann können Sie nacheinander oder in mehreren Flugzeugen gleichzeitig fliegen.
Welche Flugzeuge für Ihren Flug bei uns im Verein in Frage kommen, können Sie ansehen, wenn Sie die Seite "Unser Fuhrpark" anklicken. Soweit Sie besondere Wünsche haben, werden wir gerne versuchen, darauf einzugehen. In der Regel wird aus Kostengründen das entsprechend der Passagieranzahl kleinst-mögliche Flugzeug ausgewählt.
Dabei können maximal im Motorsegler oder in der Cessna 150 ein(1) Passagier und in der Piaggio und der TB-10 drei Passagiere befördert werden.
Alle Flugzeuge haben einen kolbengetriebenen Motor und sind selbstverständlich mit den vorgeschriebenen Sicherheitsgurten ausgestattet. Die Verwendung von Kopfhörern (die wir zur Verfügung stellen), ist von Typ zu Typ unterschiedlich.
Wir fliegen zum Selbstkostenpreis - dürfen also keinen Gewinn machen !
Den Termin sprechen Sie am besten (telefonisch) mit dem verantwortlichen Piloten ab. Sollten Sie den noch nicht kennen, dann rufen Sie uns zwecks Vermittlung zu den o.a. Zeiten auf dem Flugplatz an. Die Möglichkeit zum Flug hängt wesentlich vom Wetter und der Verfügbarkeit von Piloten und Flugzeugen ab. Aber keine Sorge, wir haben bisher noch jeden wunschgemäß in die Luft bekommen.
Gutes Wetter ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für Ihren Flug. Einmal unterliegen wir da gesetzlichen Bestimmungen, vor allem aber sollen Sie Ihren Flug ja genießen und möglichst viel von der Gegend sehen. Sollte es also zu turbulent sein oder die Flugsicht nicht ausreichen, dann wird der Pilot das mit Ihnen besprechen.
Der Pilot, der Passagierflüge durchführen darf, muß selbstverständlich eine gültige Fluglizenz und nachweisbar mindestens 3 Starts und Landungen in den letzten 90 Tagen gemacht haben.
Der Flugpreis richtet sich nach der Flugzeit, dem Flugzeugtypen und der Anzahl der bezahlenden Passagiere.
Grundsätzlich fallen immer die Kosten für das gesamte Luftfahrzeug an, egal, mit wieviel Passagieren es besetzt ist. Nehmen wir als Beispiel einmal einen Stundenpreis von € 120.00, dann bezahlen Sie in einem Dreisitzer, den Sie alleine belegen, diesen Betrag für eine Stunde. Sind Sie zu dritt, dann fallen dementsprechend pro Passagier nur € 40.00 an.
Der Preis wird nach Flugminuten berechnet, und zwar vom Start bis zur Landung. Roll- und Wartezeiten müssen Sie nicht bezahlen.
Da jedes unserer Flugzeuge einen unterschiedlichen Stundenpreis kostet, können verbindliche Preisangaben hier nicht gemacht werden. Als grober Anhalt müssen Sie mit ca. € 2.00 pro Flugminute für ein Motorflugzeug rechnen.
Die Bezahlung des Fluges erfolgt in der Regel direkt beim Piloten nach dem Flug. Sollten Sie sich wärend eines Fluges zu einer Verlängerung entschließen, dann wird dies im Minutentakt verrechnet. Deshalb ist es am praktischsten, wenn Sie den Flug erst nach der Landung bezahlen.
Versicherungen sind, wie immer, ein kompliziertes Thema. Gem. §44 Luftverkehrsgesetz betragen die Haftungshöchstsummen € 600.000 pro Person oder € 36.000 jährl. Rente und € 1.700 für das Gepäck, wobei Sie Ihre Ansprüche zunächst grundsätzlich gegenüber dem Piloten geltend machen müssen.
Die Reichweite ist von der Fluggeschwindigkeit abhängig und je nach geflogenem Flugzeugtyp unterschiedlich. Als kleine Planungshilfe soll Ihnen die nachstehende Karte dienen. Es wurden 90 Knoten (=165 km/h) zugrunde gelegt.
Beispiel: In ca. 20 Minuten könnten Sie von NIEDERSTETTEN nach WEIKERSHEIM, dann dem TAUBERTAL folgend über ROTHENBURG wieder zurück nach NIEDERSTETTEN fliegen.

Natürlich können auch Kinder mitfliegen, wobei es günstig wäre, wenn Sie für die kleineren ein Sitzkissen mitbringen, damit sie auch etwas sehen.
Da wir auch nicht für jeden Passagier einen Kopfhörer haben, müssen Sie selbst entscheiden, ob Ihre Kinder wegen der Geräuschkulisse eventuell Angst bekommen.
Im Prinzip können Kinder bis max. 10 Jahre zu zweit einen Sitzplatz benutzen, unsere Piloten lehnen diese Möglichkeit aber auf Grund der reduzierten Sicherheit (Anschnallgurt) in der Regel ab.
Über die Sitzplatzverteilung im Flugzeug entscheidet der Pilot je nach augenscheinlichem Gewicht der Passagiere. Er wird stets versuchen, Ihren Wünschen weitestgehend entgegen zu kommen.
Es kommt immer wieder einmal vor, dass wegen der berüchtigten Luftlöcher Übelkeit aufkommt.
Zunächst - Luftlöcher gibt es nicht. Damit wird umschrieben, was man eigentlich als Turbulenzen bezeichnet. Falls Sie überempfindlich sind, lassen Sie sich vorher vom Piloten beraten und verschieben notfalls den Flug auf einen ruhigen Tag.
Sollte es dann wider Erwarten doch ein Problem während des Fluges geben, dann sagen Sie es RECHTZEITIG, um den Flug ggf. abzubrechen oder Ihnen wenigstens noch eine zweckgebundene Tüte reichen zu können.
Seien Sie aber versichert, 99% der Passagiere haben keine Probleme.
Es gibt kein Verbot mehr, während des Fluges zu fotografieren.
Die Mindest-Flughöhe ist gesetzlich geregelt (500 Fuß = 150 Meter über Grund) und darf nur zu Start und Landung unterschritten werden. Über Städten und Menschenansammlungen ist sie doppelt so hoch.
Es wird nicht passieren und wenn Ihnen jemand Geschichten von Motorausfall erzählen will, dann entgegnen Sie ihm, dass alle Flugzeuge segeln können (auch ein Airbus). Aber, je kleiner (und leichter) die Maschine ist, desto besser sind ihre Segeleigenschaften. Aus 500 Fuß Höhe verbleiben (im ungünstigsten Fall ohne Aufwinde) immer noch ca. 3 bis 4 Minuten bis zu einer Notlandung - also genug Zeit, sich einen passende Wiese zu suchen. Die Piloten erlernen diese Fähigkeit intensiv während ihrer Ausbildung.
Sollten Sie im Motorsegler sitzen, kann der Motor sogar bewußt abgeschaltet und in Segelflug übergegangen werden. Bei guten Thermik-Verhältnissen können Sie so stundenlang weiterfliegen.
Wie läuft nun normalerweise so ein Flug ab?
Wenn Sie zu uns nach NIEDERSTETTEN auf den zivilen Teil des Flugplatzes kommen, dann gehen Sie am besten erstmal in die Fliegerstube. Dort wird man Ihnen helfen einen (oder bei telefonischer Absprache: Ihren) Piloten zu finden.
Der wird zuerst mit Ihnen Flugzeugtyp, Wetter, Flugstrecke und Flugzeit besprechen und eventuelle Fragen beantworten.
Dabei sollte er Ihnen einen Flugschein zur Unterschrift vorlegen. Damit sind Sie während des Fluges ausreichend versichert.
Falls nicht bereits vorher geschehen, wird er Sie dann bitten, kurz zu warten und er wird zunächst das Flugzeug checken, d.h., eine Sichtkontrolle auf technisch einwandfreien Zustand durchführen. Dies muß vor jedem Flug gemacht werden.
Dann wird er Sie zum Flugzeug begleiten, Ihnen beim Einsteigen behilflich sein, Ihnen die Sitzplätze zuweisen und Sie beim Anlegen der Sicherheitsgurte unterstützen. (Die Gurte müssen angelegt werden!).
Im Flugzeug bekommen Sie die Instrumente erklärt und werden darauf aufmerksam gemacht, welche Hebel, Schalter und Steuerorgane Sie besser der alleinigen Verantwortung und Bedienung des Piloten überlassen.
Nun wird der Motor angelassen - nach längerer Stehzeit (unter der Woche im Hangar) kann das manchmal etwas zögerlich gehen, aber wenn er läuft, dann läuft er!
Die Beleuchtung, Avionik und Funkgeräte werden eingeschaltet. Danach wird dem Kontrollturm (dem TOWER) in deutscher oder englischer Sprache das Kennzeichen des Flugzeuges, die Flugabsicht und die Anzahl der mitfliegenden Personen mitgeteilt. Der Tower antwortet mit dem Wind ("Wind aus 260 Grad mit 10 Knoten"), der Startrichtung ("Piste 25") und dem Luftdruck ("QNH 1015"). Letzteres wird zur exakten Einstellung des barometrischen Höhenmessers benötigt. Gestartet (und gelandet) wird immer gegen den Wind.
Dann rollt das Flugzeug bis zu einer gelben Doppellinie auf dem Rollweg. Der Antrieb erfolgt aerodynamisch durch den Propeller, die Räder sind antriebslos. Sie werden allerdings mit den Fußpedalen gelenkt und, wenn nötig, gebremst.
Am Haltepunkt wird der "Run-Up-Check" durchgeführt - eine Überprüfung aller Systeme auf Funktion. Dabei wird im Stand einmal kurz der Motor auf hohe Drehzahl gebracht und unter anderem die Bremsen, die Vergaservorwärmung und die Magnete geprüft. Ist alles in Ordnung, rollt der Pilot nach Freigabe durch den Tower weiter zur Startposition auf die Startbahn.
Ein letzter "Pre-Takeoff-Check", dann die Starterlaubnis vom Tower, und unter Vollgas nimmt das Flugzeug Geschwindikeit auf. Bei ca. 60 bis 70 Knoten (115 km/h) hebt die Maschine ab und geht in den Steigflug über. Nach Erreichen der vorgeschriebenen Platzrundenhöhe (ca. 300 Meter) folgt der Pilot der festgelegten Abflugstrecke und meldet sich beim Kontrollturm ab.
Nun sollten Sie nur noch das Fluggefühl und die Aussicht genießen. Fragen Sie, wenn Sie etwas wissen wollen. Die Piloten sind mit der Landschaft vertraut und können Ihnen sicher auch das eine oder andere Sehenswerte zeigen.
Irgendwann geht's wieder Richtung Flugplatz. Der Tower wird informiert und es geht über die Einflugstrecke zum Endanflug-Teil. Der Pilot führt wiederum einige "Checks" durch, setzt die Landeklappen, zieht die Vergaservorwärmung und beginnt schließlich den Sinkflug, indem er die Geschwindigkeit reduziert und die Motorleistung drosselt. Es wird also etwas leiser, vor Ihnen taucht die Landebahn auf, der Tower gibt noch einmal den Wind und der Pilot steuert das Flugzeug in einem annähernden Segelflug zum Aufsetzpunkt.
Da eine Landung kein Geheimnis sein soll, werden Sie die erste Bodenberührung deutlich spüren. Sofort wird der Motor auf Leerlauf gestellt und das Flugzeug (mit den Pedalen) über die Räder abgebremst.
Dann wird zur Abstellfläche zurückgerollt. Bitte bleiben Sie noch angeschnallt bis der Pilot das Kabinendach öffnet. Achten Sie beim Aussteigen darauf, dass Sie auf dem Flugzeug nur Flächen betreten, die dafür gekennzeichnet sind - ansonsten kann's sehr teuer werden.
Der Pilot wird Sie bis zur Absperrung zurückbegleiten. Wenn Sie vorher noch ein Foto machen wollen ... kein Problem.
Falls noch nicht geschehen, kommt nun der weniger angenehme Teil: die Abrechnung. Aber ich bin sicher, Sie werden den Flug so genossen haben, das Sie gerne die Kosten übernehmen, die der Pilot für die Nutzung des Vereinsflugzeuges dann auch abführen muss.
Sollten Sie noch Fragen haben, weiter oben stehen die Kontakt-Telefonummern. Und eine humorige und lesenswerte Passagier-Einweisung finden Sie auf der Homepage unter Humor....